In Werder wurde innerhalb eines engen Zeitfensters eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für elektrische LKW umgesetzt. Zum Einsatz kamen zwei Schnellladesysteme vom Typ Alpitronic HYC400, die speziell für den Schwerlastbereich ausgelegt sind. Die gesamte Umsetzung, von der ersten Begehung bis zur Inbetriebnahme, erfolgte in nur zwölf Wochen.
Die größte Herausforderung lag in der kurzen Projektlaufzeit. Planung, Abstimmung mit dem Netzbetreiber, Tiefbau und technische Umsetzung mussten präzise aufeinander abgestimmt werden. Dank guter Vorbereitung und enger Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte der ambitionierte Zeitplan eingehalten werden.
Die vier Ladepunkte wurden über einen separaten Netzanschluss mit einer Begrenzung auf 150 kW angebunden. Bereits bei der Planung wurde berücksichtigt, dass später eine Anbindung an die kundeneigene Trafostation erfolgen kann, welches keine größeren baulichen Eingriffe benötigen. Die Infrastruktur ist entsprechend vorbereitet.
Um die verfügbare Leistung optimal zu nutzen, wurde ein dynamisches Lastmanagement installiert. Dieses sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Ladeleistung zwischen den beiden HYC400-Systemen und verhindert Lastspitzen, auch bei gleichzeitiger Nutzung durch mehrere Fahrzeuge.
Die Anlage wurde gezielt für den Einsatz im elektrischen Güterverkehr konzipiert. Sie ermöglicht zuverlässige und schnelle Ladevorgänge für moderne E-LKW-Flotten und unterstützt den Kunden bei der Umstellung auf eine nachhaltige Logistik.
Trotz des engen Zeitrahmens konnte das Projekt termingerecht und technisch sauber abgeschlossen werden. Die neue Ladeinfrastruktur ist robust, erweiterbar und bietet dem Kunden eine zukunftssichere Lösung für den elektrifizierten Schwerlastverkehr.